Über uns

Das Forschungsnetzwerk‚ Externe Demokratisierungspolitik‘ (EDP) vereint Politikwissenschaftler*innen aus Deutschland, die an der Schnittstelle zwischen Internationalen Beziehungen und Vergleichenden Politikwissenschaften arbeiten. Unser gemeinsames Interesse liegt im Bereich grenzüberschreitender Aktivitäten von Staaten, nichtstaatlichen Akteuren und internationalen Organisationen, die darauf hinwirken, Demokratie in Drittstaaten zu etablieren, zu verbessern oder zu verteidigen. Wir verfolgen das Ziel, Forschung zur Demokratieförderung zu bündeln und zu vertiefen, sowie die Politikberatung in diesem Bereich zu stärken. Wir kommen regelmäßig zusammen, um unsere Forschung und aktuelle politische Entwicklungen zu diskutieren, um an gemeinsamen Publikationsprojekten zu arbeiten und um unsere Arbeit einem akademischen Publikum sowie einer politisch interessierter Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

EDP Network

Tina Freyburg - EDP Network

Tina Freyburg

Universität St. Gallen
St. Gallen, Schweiz

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Johannes Gerschewski

Humboldt-Universität zu Berlin
Berlin, Deutschland

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Sonja Grimm

Universität Konstanz
Konstanz, Deutschland

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Julia Leininger

Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
Bonn, Deutschland

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Annika Elena Poppe

Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Frankfurt am Main, Deutschland

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Solveig Richter - EDP Network

Solveig Richter

Universität Erfurt
Erfurt, Deutschland

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Vera van Hüllen

Leuphana Universität
Lüneburg, Deutschland

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Jonas Wolff - EDP Network

Jonas Wolff

Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Frankfurt am Main, Deutschland

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Die Mitglieder des Netzwerkes sind an Forschungsinstituten und Universitäten in Deutschland und der Schweiz tätig. Unsere Gruppe setzt sich aus Postdoktorand*innen und Professor*innen zusammen, die auf der einen Seite eine politikwissenschaftliche Ausbildung gemeinsam haben, auf der anderen Seite aber durch unterschiedliche akademische Werdegänge und Schwerpunkte unsere Forschung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und bereichern. Über unsere Expertise im Bereich der Internationalen Studien und Vergleichenden Politikwissenschaften hinaus bringen wir interdisziplinäre Expertise in den Bereichen Wirtschaft, Geschichte und Soziologie und zu einer Vielzahl an Theorien und Methoden mit. Unsere regionalen Forschungsschwerpunkte umfassen Afrika, den Kaukasus, Ost- und Südosteuropa, Lateinamerika und den Nahen und Mittleren Osten.

Das EDP-Netzwerk ist ein kollaboratives Projekt von sieben Partnereinrichtungen: die beiden Leibniz-Institute Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) und Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), sowie vier Universitäten (Humboldt-Universität zu Berlin, Erfurt, Konstanz, Lüneburg). Die Universität St. Gallen ist assoziiertes Mitglied.

Während unser gemeinsames Forschungsinteresse stets die internationale Demokratieförderung ist, variiert unsere jeweilige spezifische Forschungsagenda. Zur Zeit konzentrieren wir uns auf die bisher in der Forschung weitgehend vernachlässigte Dimension von Interaktion in der Demokratieförderung. In früheren Projekten haben wir zu „critical junctures“ und der Förderung von demokratischen Prozessen sowie zu Herausforderungen und Zielkonflikten in der Demokratieförderungspolitik geforscht.

Das EDP-Netzwerk, das im Mai 2015 in seiner jetzigen Form ins Leben gerufen wurde, vertieft und erweitert das bereits bestehende Diskussionsforum ‚Externe Demokratisierungspolitik‘. Koordiniert wird das Netzwerk an der HSFK. Das Netzwerk wird zurzeit durch den Leibniz-Wettbewerb gefördert (2015-2018). In den Jahren 2010-2015 wurde das Diskussionsforum durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.